Aktuelle Meldungen

Auf dieser Seite berichten wir anlassbezogen über unsere verschiedenen Projekte und stellen aktuelle Publikationen vor. Ältere Meldungen finden Sie in unserem News-Archiv.
 
2018

 

Meldungen
 

TOP 5. Juli 2018: Lieferung 1/18 des Müll-Handbuchs (Print) erschienen
Das sind die neuen Beiträge:

 

TOP 3. Juli 2018: TRBA 214 „Anlagen zur Behandlung und Verwertung von Abfällen“ in Kraft getreten
Die Neufassung (Juli 2018) der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe „Anlagen zur Behandlung und Verwertung von Abfällen“ (TRBA 214) ist mit ihrer Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt am 3. Juli 2018 in Kraft getreten. Diese Neufassung wurde vom ABAS-Unterauschuss 2 und dessen Arbeitskreis Abfallwirtschaft – in beiden Gremien vertritt Dr. Zeschmar-Lahl die Gewerkschaften, siehe auch unsere Seite ABAS UA2 – vorbereitet. Die Neufassung (Juli 2018) der TRBA 214 steht auf der Webseite der BAUA zum Download bereit:

  • TRBA 214 „Anlagen zur Behandlung und Verwertung von Abfällen“. GMBl. Nr. 30 vom 3. Juli 2018, S. 574
    Online: (externer Link): TRBA 214 (Neufassung 2018)

 

TOP 28. Juni 2018: Wienerberger Nachhaltigkeitsupdate 2016 veröffentlicht
Auch 2018 hat die BZL GmbH wieder die Wienerberger AG bei der Erstellung ihres Nachhaltigkeitsupdates 2017 wissenschaftlich beraten. Der Bericht wurde am 28. Juni 2018 veröffentlicht.

 

TOP 19. Juni 2018: Beitrag zur Entsorgung von Altmedikamenten in „Müll und Abfall“ veröffentlicht
Dieser Beitrag stellt eine Aktualisierung der Veröffentlichung im Müll-Handbuch (Lfg. 2/17) dar und greift insbesondere die Diskussion der deutschen Stakeholderkonferenz (SAICM EPI Fachgespräch) „Pharmaka in der Umwelt – was deutsche Unternehmen und Verbände gegen die globalen Risiken tun können“ vom 16.11.2017 auf, siehe UBA-Webseite (externer Link): Hintergrund: SAICM und Emerging Policy Issue-Fachgespräch.
Das Vorkommen von persistenten Pharmarückständen in Umweltmedien und im Trinkwasser ist ein Problem nicht nur in den Ländern, in denen ein Großteil der Produktion dieser Stoffe stattfindet (Indien und China), sondern auch in Europa. Eine effiziente Strategie zur Verminderung von Arzneimittel-Rückständen in Gewässern muss Maßnahmen entlang des gesamten Lebenswegs von Arzneimitteln und vor allem den verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln umfassen. Dazu zählt auch die sachgerechte Entsorgung von Altmedikamenten aus privaten Haushalten. Angesichts steigenden Medikamenten-Konsums und z. T. besorgniserregender Rückstände von Arzneimittelwirkstoffen in der Umwelt bedarf es auch einer klaren und bundeseinheitlichen Lösung der Entsorgung von Altmedikamenten. Eine Auswertung der entsprechenden Informationen der örE ergab einen „Flickenteppich“ von Empfehlungen. Die Entsorgungsoptionen für Apotheken haben sich in den letzten zehn Jahren mehrfach geändert. Eine einheitliche Empfehlung für die Verbraucher, eine sichere Erfassung und eine umweltgerechte Entsorgung von Altmedikamenten waren auch Ergebnis eines Stakeholder-Dialogs beim Umweltbundesamt.

  • Zeschmar-Lahl B., Friege H.: Entsorgung von Altmedikamenten aus Haushalten – klare und einheitliche Lösung erforderlich. Müll und Abfall 6, 310-320, 2018.
    Download (externer Link, kostenpflichtig): Müll und Abfall online

 

TOP 8. Mai 2018: Kurzstudie zur Problematik von Cadmium-haltigen Altprodukten, die in die stoffliche Verwertung gelangen, veröffentlicht
What is understood by the circular economy concept is the re-use and recycling of used materials and waste. In many used products, hazardous compounds are found or might be present either because of the products’ present intended use or former applications that have been banned in the meantime. Clearly, recycling activities should not endanger man and environment through carryover of contaminants. To learn more about how hazardous chemicals in waste impede the circular economy, it is necessary to investigate the ways in which products containing hazardous compounds have been handled up to now in order to avoid secondary contamination. For this study, cadmium (Cd) in NiCd batteries and accumulators and Cd compounds used as stabilisers for PVC profiles were selected as examples. The situation in the European Union was analysed, with a focus on legislation, collection, recycling, disposal and the further fate of “co-recycled” Cd. Insufficient collection rates, partially unsafe disposal and carryover were identified as the main problems. An advanced management strategy for Cd and its compounds is needed in order to mitigate problems in the circular economy. Used products containing hazardous substances ought to be recycled without contaminating the environment or recycled materials. The results suggest that circular economy is faced with different, partially insurmountable challenges.

  • Friege, H.; Zeschmar-Lahl, B.; Borgmann, A. Managing Cd Containing Waste – Caught by the Past, the Circular Economy Needs New Answers. Recycling 2018, 3, 18, doi:10.3390/recycling3020018
    Online (externer Link): HTML-Version
    Download (externer Link): PDF, 1,8 MB

 

TOP 2. Mai 2018: Beitrag zu Construction and Demolition Waste Best Management Practice erschienen
Über folgende Links kann die endgültige Version des Beitrags bei ScienceDirect (bis zum 19. Juni 2018 ohne Anmeldung, Registrierung oder Gebühren) gelesen und heruntergeladen werden:

  • José-Luis Gálvez-Martos, David Styles, Harald Schoenberger, Barbara Zeschmar-Lahl. Construction and demolition waste best management practice in Europe. Resources, Conservation and Recycling, Volume 136, September 2018, Pages 166-178, ISSN 0921-3449.
    Download (externer Link): https://doi.org/10.1016/j.resconrec.2018.04.016. oder ScienceDirect

 

TOP 30. April 2018: Beitrag zur Akzeptanz von WtE-Anlagen in Deutschland und Indonesien erschienen
Der Bau von Waste-to-Energy- bzw. Müllverbrennungsanlagen (ebenso wie andere Großanlagen) stößt in der Öffentlichkeit häufig auf Widerstand, nicht nur in Europa, sondern auch in vielen Schwellenländern. In diesem Beitrag analysieren wir die in Deutschland gemachten Erfahrungen mit Fokus auf der Frage, welches die Mindestanforderungen für das Schaffen von Akzeptanz dieser Anlagen sind.
Abfall ist eine wichtige Ressource, enthält aber auch oftmals hohe Konzentrationen an Schadstoffen (Schwermetalle, persistente organische Verbindungen etc.). Dieses Inventar zu bewältigen, stellt nicht nur für die Verbrennung, sondern mehr noch für das Recycling eine große Herausforderung dar. Diese Herausforderung kann am ehesten durch verbindliche Anforderungen an Chemikalien, die in den Güterkreislauf gelangen, und durch ein recyclinggerechtes Produktdesign (design for recycling) gelöst werden.

 

TOP 19. April 2018: Beitrag zu Construction and Demolition Waste Best Management Practice in Europe zur Veröffentlichung in Resources, Conservation & Recycling angenommen
Ein weiteres Beispiel für Best Environmental Management Practice (BEMP) in der Abfallwirtschaft (Studie für das JRC und Beitrag zu PAYT, siehe unten) war der Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Der Beitrag, in dem wir diesen Ansatz näher beschrieben haben, wurde zur Veröffentlichung in Resources Conservation and Recycling angenommen und kann schon jetzt bei www.researchgate.net eingesehen werden:

 


TOP Frühjahr 2018: Abschlussbericht zum ISC3-Projekt online
Seit Anfang 2018 steht endlich auch der Abschlussbericht zum ISC3-Projekt auf der UBA-Webseite zum Download bereit: Bundling of Expertise in the area of Sustainable Chemistry: Conceptualization and Establishment of an International Sustainable Chemistry Collaborative Centre. Verfasser: Henning Friege, Andreas Förster, Barbara Zeschmar-Lahl.
With this project the International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) and the corresponding International Sustainable Chemistry Network (ISCnet) for experts and stakeholders were established at a conference in May 2017. Objectives, tasks and a concept of the centre were developed in cooperation with international experts. From a thematic perspective, the holistic concept of Sustainable Chemistry proved to be a particularly suitable way to link the 2030 Agenda for Sustainable Development with chemical innovations.

 

TOP 11. April 2018: Deutsche Stakeholder-Konferenz zu Chemikalien in Bauprodukten
Bei SAICM (Strategischer Ansatz zum internationalen Chemikalienmanagement) mit seinem „Multi Stakeholder Approach“ geht es um die Einbindung aller betroffenen Sektoren und Akteure, welche die globale Umsetzung der Ziele der Agenda 2020 zum Chemikalienmanagement verfolgen, und um ein abgestimmtes, fachlich sinnvolles Vorgehen gegen erkannte Probleme. Gemeinsam mit N-hoch-drei und der Akademie Dr. Obladen unterstützen wir das Umweltbundesamt bei der Durchführung von zwei nationalen Vorbereitungs-Workshops (= Fachgespräche) zu vordringlichen Chemieproblemen (Emerging Policy Issues, EPI) im Rahmen von SAICM. Dabei werden alle wichtigen Stakeholder-Gruppen eingebunden. Das Fachgespräch zum EPI „Pharma“ fand im vergangenen November statt – siehe SAICM EPI Fachgespräch 2017 zu Pharmaka in der Umwelt (externer Link). Am 11. April 2018 findet das zweite Fachgespräch zum EPI „Chemikalien in Bauprodukten“ statt. Die Ergebnisse werden ebenfalls auf der Webseite des UBA zugänglich gemacht.

 

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